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<pre>Da die 05er beim über weite Strecken sogar dominierten 1:1 im Borussia-Park jedoch von einem bislang einzigartigen Ausschlag der Leistungskurve profitierten, ist auf eine Neuauflage eines solchen Sahnetags alles andere als Verlass.  <p> Ausgerechnet der sich nur einen Tag nach seiner Tumor-Diagnose in den Dienst der Eintracht stellende Marco Russ verhalf den Gästen per Eigentor zur gänzlich unverdienten Führung; aus eigener Kraft hatte es der Club in Halbzeit eins auf keinen einzigen Torschuss gebracht.  <p>  Auffallend ist: Drei der letzten sechs Duelle zwischen Mainz und Köln endeten abwechselnd mit einem 0:0. Zwei Mal davon allerdings in der Domstadt. <p> Bei jenem denkwürdigen 5:4-Erfolg steuerten die damals schon als Meister feststehenden Gäste zwischenzeitlich sogar auf ein kleines Debakel zu; noch sieben Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit wurde für die Hausherren ein vermeintlich stabiler 4:2-Vorsprung vermerkt. <p>  Mit Gladbach (Platz 3) und Bayern (Platz 2) erwartet die Mannschaft von Domenico Tedesco in den nächsten Wochen jedoch gleich zwei schwere Spiele.  </pre>


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<pre>Doch von der Meisterschaft will man in Dortmund noch nicht reden. Es ist auch gerade erst ein Drittel der Saison vorbei.  <p> Entsprechend gehen wir davon aus, dass die Favoritenstellung dieses Mal dann doch hält, was sie verspricht — das Gastspiel in der BayArena wird die Position von Viktor Spripnik folglich kaum verbessern.  <p>  Die deftige Niederlage hat die Leverkusener somit umgehend von der Hoffnung kuriert, dass die Last-Minute-Verpflichtungen Kampl und Hernandez auf einen Schlag sämtliche Sorgen der Mannschaft beheben: Zwar hatte das Duo unter der Woche einen hervorragenden Tag in der europäischen Königsklasse erwischt, schon am Sonntag schienen dann jedoch beide Spieler zunehmend Gefallen daran zu finden, sich dem überschaubaren Niveau ihrer neuen Kollegen anzupassen. <p> Welch ein Feuerwerk an Nebelkerzen das Führungspersonal hier zündete, stellte dabei insbesondere der angebliche Stolz über die starke Abwehrleistung klar — immerhin war die laut Eberl „defensiv sehr ordentliche“ Leistung am allerwenigsten auf dem eigenen Mist gewachsen. <p>  Namentlich der unter anderem am Punkt scheiternde Aranguiz hatte es am Mittwoch fahrlässig versäumt, für die erhoffte Ruhe im Karton zu sorgen — statt endlich den zweiten Saisonsieg zu feiern, ist der Werks-Klub stattdessen noch etwas tiefer in die roten Zahlen gerutscht.  </pre> 


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<pre> – Dieter Hecking schien über den in Augsburg zu beklagenden Leistungsabfall nicht wirklich überrascht zu sein.  <p> Video: Sead Kolasinac und Eric Maxim Choupo-Moting im Interview nach dem jüngsten 3:1-Sieg der Knappen gegen Darmstadt (Quelle: YouTube/FC Schalke 04)  <p>  Dank der freundlichen Schützenhilfe in den anderen Stadien machten die Fohlen dennoch wertvollen Boden auf die vordersten Plätze gut; angesichts des auf sieben Zähler reduzierten Rückstands scheint zumindest der Einzug in die Europa League eine durchaus realistische Zielstellung zu sein. <p>  „Es hat gezeigt, dass sich die Mannschaft weiterentwickelt hat. Sie hat nicht aufgegeben, hat immer weiter gekämpft. Wir sind zufrieden mit dem Punkt, haben sieben Punkte in der englischen Woche geholt. DarÂ¸ber bin ich sehr froh“, freute sich der in Berlin geborene Kroate nach der Partie. <p>  Nun fegten sie den VfL Wolfsburg mit einem sehr couragierten Auftritt mit 3:0 aus dem Stadion.  </pre>


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<pre> Dieses soll im Idealfall gewonnen werden. Aber nicht nur um mit einem positiven Erlebnis das ereignisreiche Jahr 2017 zu beenden, sondern auch um in der Tabelle in den Top-4 zu bleiben. Bei einer Niederlage gegen die „alte Dame“ droht der Fall auf Rang 5.  <p> „Das war am Ende sehr schön. Heute passte es aber insgesamt sehr gut. Wir haben aber noch einen langen Weg vor uns.“   <p> Vor dem vorwöchigen Spektakel wurden mit der Hertha und Frankfurt zudem auch noch zwei weiteren direkten Kontrahenten wertvolle Big-Points abgeluchst; obendrein kamen auch die gegen Hoffenheim und Dortmund eroberten Zähler einem absoluten Maximalergebnis gleich. <p>  Die letzte Niederlage vor heimischer Kulisse liegt mittlerweile sogar schon sieben Monate zurück; die einzigen Pleiten des Kalenderjahres hatte es im Februar gegen Leipzig und den BVB gesetzt.  <p> Trübsal blasen derzeit allerdings nur die Wolfsburger. Denn nach nur einem Sieg aus den jüngsten vier Partien droht der Vizemeister und Pokalsieger langsam aber sicher den Anschluss an das Top-Trio der Liga zu verpassen.  </pre>


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<pre> Angesichts der anspruchsvollen Auswärtsprüfungen versteht es sich von selbst, dass Patzer in der BayArena nicht zu entschuldigen sind; sechs Zähler aus den beiden ausstehenden Heimspielen bietet gewissermaßen die letzte Chance, das verkorkste Halbjahr doch noch irgendwie zu retten.  <p> Drei Spieltage vor Saisonende beträgt der Mainzer Vorsprung auf den ersten Nicht-EC-Platz fünf Punkte, daher könnte bereits am Samstag die Teilnahme an der Europa League (bzw. Quali) geholt werden, ein Heimsieg über die Hansestädter vorausgesetzt. Sogar die Champions League ist mit vier Zählern Rückstand auf Platz vier noch in Reichweite.  <p>  In den letzten 10 Liga-Spielen feierten die Wölfe bloß zwei Siege, remisierten ganze 4 Mal und verloren 4 Spiele, darunter eine 0:1-Niederlage gegen den FC Köln und eine gegen Werder Bremen. <p>  Die immer besser eingespielte Abwehr rund um Benedikt Höwedes hat damit großen Anteil am Erfolgslauf der Schalker. Vorne hat es zumindest im eigenen Stadion mit dem Toreschießen auch wieder sehr gut geklappt: dem 4:0 gegen Gladbach folgte das 3:0 gegen Mainz.  <p> Dabei könnte es durchaus ein Trugschluss sein, die jeweiligen Siege gegen die Wölfe und Bayer lediglich auf besonders schwache Tage der Kontrahenten zurückzuführen — immerhin eroberte Werder mit unermüdlichen Einsatz und großem Herz die Vorherrschaft im Weserstadion zurück.  </pre>


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